Mittwoch, 14. Juni 2017

Kurze Vorrede

Man wird so seltsam sprachlos, wenn man nichts mehr hat, an dem man sich abarbeiten kann. Flüchtet sich in die Probleme der andern, die einem, streng genommen, ganz egal sein könnten. Der sich sonst selbst zersetzende Geist befällt begierig sämtlich Vorgesetztes – Negativität weiterhin der Motor jeden Fortschritts.
Seit drei Monaten keinen Stromanbieter und nicht im dystopisch das Stadtzentrum verdunkelnden Stadthaus umgemeldet. Im Briefkasten gelegentlich gelbe Briefe mit wirren bösen Worten. Irgendetwas von bis zu zehntausend Euro Strafe. Manchmal bizarre Paranoia, für meine faule Traurigkeit bei Wasser und Brot im Kerker zu landen. Und trotz allem ergibt all das einen eher dürftigen Plot für ein noch so kleines Vorsommer-Drama.

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